Tierschutzverein-Santorini e.V.

 

Schon eine Weile war ich auf der Suche nach einem Esel-Projekt, welches ich unterstützen wollte. Die "Buch Berlin 2016" verhalf mir dazu, dass ich auf dieser Buchmesse den Autor Michael Posch und seine Frau Karin, kennen lernte. Der Kontakt entstand zunächst durch sein Buch (Nächster Halt: Santorini - Begegnungen eines Sommers), welches mich interessierte, aber auch die große Spendenbox auf dem Tisch neben seinen Büchern, machte mich neugierig, da auf der Abbildung auch ein Esel vorhanden war. Schnell kamen wir ins Gespräch und sie erzählten mir von Santorini, wo derzeit 18 Esel, aber auch etliche Hunde und Katzen und sogar zwei goldige Schweinchen, ihre Heimat gefunden haben. 

 

Schon bald war für mich klar, dass ich mein "Esel-Projekt" gefunden hatte und ich machte mich zuhause wieder angekommen, sofort im Netz auf die Suche nach weiteren Informationen über SAWA, wie dieser Verein auch genannt wird. 

 

Es gab viel zu lesen auf der Webseite des Vereins, etliche schöne Bilder von all den tollen Tieren, dem Gelände und der tägliche Arbeit, die dort geleistet wird. Aber auch, wie bei unzähligen anderen Vereinen, wird auch hier finanzielle Unterstützung benötigt, damit all die Helfer und Helferinnen ihre Arbeit zum Wohle der Tiere weiterführen können.  

 

Zu dem Zeitpunkt, als ich auf diesen Verein stieß, wurde gerade ein neues Grundstück für all die Tiere benötigt, da sie mit ihren Schützlingen von dem aktuellen Standort verschwinden sollten. Zum Glück konnten sie neue Grundstücke finden und wie ich gelesen habe, zwischenzeitlich auch käuflich erwerben. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. 

 

Schnell stand für mich fest, dass ich eine Teil-Patenschaft übernehmen wollte. Das lag mir schon eine Weile sehr am Herzen, da es fast ausschließlich Tiere sind, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, die oftmals geschunden und vor allem auch erbärmlich gehalten wurden. Es ist gang und gebe, Esel die "ausgedient" haben, werden einfach an den Klippen "entsorgt" oder gar auf dem offenen Meer lebendig ihrem Schicksal übergeben - einfach grausam und erbärmlich!

Es gibt viele Möglichkeiten, auch hier ein wenig zu helfen. Neben den üblichen Geldspenden besteht nicht nur bei den Eseln die Möglichkeit, Teil-Patenschaften zu übernehmen, sondern es gibt eine Menge weitere Gelegenheiten, zu helfen. Ein paar Links füge ich hier ein ... 

 

  • Ebenso werden auch immer Flugpaten mit Zielflughafen Frankfurt von Santorini, Teneriffa, Lanzarote, Kreta und Zakynthos gesucht.

 

Ich selber habe im Sommer 2016 auch als Flugpate 4 Hunde eines anderen Vereins von Malaga nach Düsseldorf begleiten dürfen - eine tolle Erfahrung und ich würde es immer wieder machen.

 

... und jetzt gibt es noch einen kleinen Film über die Esel von diesem Tierschutzverein auf Santorini (Quelle: YouTube)